StuRa – Antrag

Der StuRa – Antrag vom Arbeitskreis: StuRa-Antrag

Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Studiensituation an der FGSE

Auf dieser Seite wird es zukünftig Informationen zum Arbeitskreis geben, der sich aktiv für die Verbesserung der Studierendensituation einsetzt. In den Kommentaren können zudem Fragen und Diskussion stattfinden.

Die Situation

Viele von euch werden es vermutlich schon gehört haben. Im kommenden Semester soll es weitere Einsparungen am Institut für Politikwissenschaft geben. In diesem Zusammenhang sollen die Beschäftigungsverhältnisse von Dr. Jörg Meyer und Dr. Dietmar Fricke nicht weitergeführt werden. Auch wenn eine der beiden Stellen neu besetzt werden soll, bedeutet dies für alle Studierenden am Institut erhebliche Einschränkungen. Es wird weniger Veranstaltungen geben, die Lehrveranstaltungen werden entsprechend noch voller werden, die anderen MitarbeiterInnen werden noch mehr belastet und die Vereinbarung von Prüfungsterminen wird noch schwieriger, als es ohnehin schon ist. Darüber hinaus weisen die betroffenen Dozenten für viele Studiengänge am IPW wie Lehramt und Friedens- und Konfliktforschung eine unersetzliche Expertise auf.

Macht mit!

Bitte beteiligt euch an der Protestaktion und setzt ein Zeichen gegen weitere Einsparungen am politikwissenschaftlichen Institut. Schreibt einen eigenen Brief oder nehmt die Vorlage (unten) und schickt den Brief in eurem Namen an den Rektor Prof. Dr. Pollmann.

Ihr könnt den Brief persönlich im Rektorat abgeben, per Post schicken, ein Fax, oder eine E-Mail senden. Besser, einfacher und schneller geht es, wenn ihr euren unterschriebenen Brief beim FasRa im Gebäude 40 in der 2. Etage abgebt.

Der Brief im pdf-Format zum download.

Der Brief

Betrifft: Beendigung der Arbeitsverhältnisse von Dr. Meyer und Dr. Fricke am Institut für Politikwissenschaft der FGSE

Sehr geehrter Prof. Dr. Pollmann,

ich möchte mit diesem Brief mein Missfallen darüber zum Ausdruck bringen, dass die Arbeitsverträge der Dozenten Dr. Jörg Meyer und Dr. Dietmar Fricke des politikwissenschaftlichen Instituts der FGSE zum kommenden Semester nicht verlängert werden sollen.

Das Institut für Politikwissenschaft ist meiner Einschätzung nach schon jetzt stark unterbesetzt. Vorlesungen sind regelmäßig überfüllt und Seminare haben häufig weit über sechzig TeilnehmerInnen. Die Wahlmöglichkeiten bei Lehrveranstaltungen sind stark eingeschränkt, notwendige Prüfungstermine zu vereinbaren ist aufgrund der bereits jetzt angespannten Personalsituation außerordentlich schwierig. Diese Umstände bedrohen nicht nur den zeitlich zufrieden stellenden Ablauf des Studiums, sondern sind darüber hinaus für ein anspruchsvolles und intensives Studium vollkommen unzumutbar.

Daher bin ich bestürzt über Ihre Pläne, weitere Stellen am Institut für Politikwissenschaften abzubauen und die Anzahl der Veranstaltungen darüber hinaus zu verringern. Für uns ist eine Aufrechterhaltung oder gar eine notwendige Verbesserung des Studiums unter solchen Umständen unvorstellbar.

Mit dieser Personalentscheidung setzen Sie die Qualität und den Ruf des Magisterfachs Politikwissenschaften, der Lehramtausbildung, sowie der verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengänge am politikwissenschaftlichen Institut der Otto-von-Guericke- Universität fahrlässig aufs Spiel. Die betroffenen Dozenten weisen meiner Einschätzung nach eine unersetzliche Expertise auf und tragen mit ihrem umfangreichen Engagement in außerordentlichem Maße zur Qualität der Lehre, der Forschung, und der Betreuung am politikwissenschaftlichen Institut bei. Darüber hinaus leistet ihr Einsatz einen entscheidenden Beitrag zur bundesweiten und internationalen Profilierung des Institutes für Politikwissenschaft und somit der ganzen Universität.

Darüber hinaus bewerte ich das Verhalten der Universität gegenüber den persönlichen Schicksalen der betroffenen Dozenten als verantwortungslos. So werden teils über Jahrzehnte hinweg befristete und somit prekäre Arbeitsverhältnisse ausgesprochen. Dies ist sowohl auf fachlicher und organisatorischer als auch auf persönlicher Ebene fatal und für mich unter keinen Umständen annehmbar.

Ich fordere daher mit Nachdruck die unbefristete Weiterbeschäftigung von Dr. Meyer und Dr. Fricke an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität.

Sie haben mehr als „nur“ einen Ruf zu verlieren.

(Unterschrift der/des Studierenden)



Kategorien

Buttons

  • blogsport.de
  • Einloggen


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: